Typ am Laptop

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Viele Wege führen bekanntlich nach Rom – so im übertragenden Sinne auch im Falle von Erklärvideos. Ein Erklärvideo kann auf viele Arten und Weisen gestaltet werden, und es kommt hier mitunter stark auf die jeweiligen Ansprüche und Bedürfnisse an. Neben der sogenannten Legetechnik ist jedoch vor allem eine Variante der Erklärvideo-Architektur besonders prominent: Das animierte Erklärvideo. Hierbei liegen Vorteil und Reiz insbesondere darin, dass die animierten Figuren sozusagen „zum Leben erweckt“ und Unterhaltungs- und Informationsfaktoren geschickt in Einklang gebracht werden.

Schauen wir uns aber zunächst noch die erwähnte Legetechnik genauer an. Bei dieser Produktionsform werden diverse Figuren und Objekte, die für das Video relevant sind, im Vorfeld gestaltet. Sie werden gezeichnet, bemalt und zurechtgeschnitten. Daraufhin werden sie vor einem hellen Hintergrund „gelegt“, und zwar so, dass sie natürlich zu der parallel entworfenen und erzählten Geschichte passen. Das Ganze wird per Kamera hochauflösend aufgezeichnet. Es ist offensichtlich, dass die Legetechnik eine besonders effektive ist. Der Aufwand ist gering, der Outcome groß. Kernbotschaften lassen sich damit schnell und einfach transportieren. Allerdings reicht diese Produktionsweise für manche Ansprüche bzw. Vorstellungen nicht ganz aus. Schließlich erfordern gewisse Produkte, Dienstleistungen oder Unternehmenspräsentationen schlicht und ergreifend mehr Einsatz und Emotionen. Und genau hier bietet es sich an, Erklärvideos animiert zu designen.

Ein animiertes Erklärvideo bringt Lebendigkeit ins Spiel

Man könnte sagen, wenn Videos doch ohnehin aus nichts weiter als bewegten Bildern bestehen, wie können sie dann nicht Lebendigkeit vermitteln? Dieser Einwand ist natürlich berechtig, aber er unterläuft eine entscheidende Tatsache: Erklärvideos mit Legetechnik sind eher mechanisch, die Figuren werden eben gelegt und bewegen sich nicht „wie von selbst“. Genau das ist aber bei den animierten Erklärvideos anders. Die Figuren in diesen Filmen agieren quasi selbstständig, beinahe wie reale Schauspieler. Sie werden also ein Stück weit personifiziert, und die Rezipienten können sich stärker mit ihnen identifizieren. Somit kann der Wirkungsradius bzw. der Effekt animierter Erklärvideos für bestimmte Produkte und Leistungen weitaus größer sein, als es bei der Legetechnik der Fall wäre. Animierte Videos kommunizieren und evozieren Emotionen, bewegen gleichsam die Zuschauer und sorgen folglich nicht nur für einen hohen Informations-, sondern auch für einen großen Unterhaltungswert. Geht man nun einen Schritt weiter, stellt man fest, dass auch animierte Erklärvideos sich noch weiter ausdifferenzieren lassen, und zwar in 2D und 3D. Damit verbunden sind nicht nur Fragen des Aufwandes, sondern auch Kostenfaktoren, das heißt letztlich Budgetfragen. Die technischen Gestaltungsoptionen sind hierbei durchaus vielfältig, und es kommt erneut stark darauf an, welche Kernansprüche an ein bestimmtes Erklärvideo herangetragen werden. Dies bedeutet ebenfalls, dass es nicht immer ein 3D Video sein muss. Auch 2D-Formate können ihren Zweck voll und ganz erfüllen.

Filmrolle

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Die Vorteile animierter Erklärvideos in der Übersicht

Ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung für ein adäquates Videoformat ist der, dass animierte Erklärvideos in der Regel besser in den sozialen Netzwerken ankommen. Sie bieten gewissermaßen mehr Unterhaltungswert, als Videos auf Grundlage der Legetechnik. Sie transportieren und wecken mehr Gefühle beim Rezipienten, was natürlich insbesondere für Werbekontexte konstitutiv ist. Dies ist zu bedenken, wenn es um die Anfertigung eines Konzepts für ein jeweiliges Erklärvideo geht. Unterhaltung, Spannung und Fakten müssen gekonnt miteinander in Einklang gebracht werden, um den (potenziellen) Kunden letztlich vollends zu überzeugen und um nicht unseriös oder gar billig zu wirken.