Als moderne Marketinginstrumente gewinnen Erklärvideos eine immer größere Rolle. Niemand, der im Marketing tätig ist, wird sich heute darüber noch hinwegsetzen können. Über die Erklärvideos muss man sich heutzutage zumindest informieren. Doch warum ist es eigentlich so?

Zu Beantwortung dieser Frage, ist es nötig, eine kurze Erläuterung des Erklärvideos vorzunehmen. Was also sind Erklärvideos? Erklärvideos sind sehr kurze Filme, die mittels Animation und Sprache über Produkte, Dienstleistungen, schwierige Themen oder Unternehmen aufklären. Ferner können sie auch bei Schulungen, größeren Präsentationen oder Messen eingesetzt werden. Erklärvideos bringen das jeweils Thematische kurz und bündig auf den Punkt. Es geht in ihnen darum, das Wesentliche eines Sachverhalts oder Produkts hervorzuheben und dem Rezipienten die Frage zu beantworten, warum es für ihn wichtig sein könnte bzw. warum er es unbedingt haben muss. Erklärvideos zielen folglich darauf ab, Aufmerksamkeit durch anschauliche und unterhaltsame Präsentation zu erregen und damit Interessen und Bedürfnisse zu wecken. Sie können sowohl für interne als auch für externe Zwecke eines Unternehmens oder einer Organisation genutzt werden.

Wie entsteht ein Erklärvideo?

Ein Erklärvideo muss ganz wie ein „richtiger“ (Werbe-)Film selbstverständlich produziert werden. Das heißt, man entwirft es nicht ins Blaue hinein. Wie jedes Projekt beginnt deshalb auch die Erklärvideo Produktion mit einer umfassenden und sorgfältigen Planung. Dabei geht es für Auftraggeber und Auftragnehmer zunächst an den Verhandlungstisch: Ziele, Zielgruppe, Gestaltung, Themen und nicht zuletzt das Budget müssen besprochen und festgelegt werden. Zudem werden Informationen seitens des Auftraggebers bereitgestellt, die für die Erstellung des Films unabdingbar sind. Auf diesem Grundkonzept aufbauend, wird ein Drehbuch geschrieben, welches der Auftraggeber absegnen muss und das er korrigieren lassen kann, falls ihm etwas nicht passt. Auch Texte und ihre Sprecher müssen diskutiert und vereinbart werden. Schließlich geht es ja darum, Emotionen zu evozieren, die das Interesse bestimmter Adressaten an Produkten, Dienstleistungen oder Kooperationen fördern sollen und da spielt die Sprecherwahl eine bedeutende Rolle.

Jene Emotionen sind im Grunde auch das ganze Geheimnis von Erklärvideos. Sie sollen den Rezipienten binden, sein Vertrauen gewinnen, und nichts ist dazu letztlich besser geeignet, als eine gute Geschichte. Das „Storytelling“ ist ein zentraler Bestandteil von Erklärvideos. Nicht nur hilft es dem Rezipienten etwas besser und schneller zu verstehen; es beeinflusst darüber hinaus auch seine Erinnerungsfunktion, die ihn noch lange nach Rezeption des Videos an dessen Inhalt denken lässt – und sei es auch größtenteils unbewusst. Dabei gibt es ebenfalls verschiedene Techniken, ein Erklärvideo an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.

Die richtige Marketingstrategie für das Erklärvideo wählen

Erklärvideos als marketinginstrument

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Ein Erklärvideo ist in der Regel schnell gemacht – vorausgesetzt man lässt Profis ans Werk. Doch so schnell es auch fertiggestellt ist, so schnell muss es auch in Umlauf kommen. Denn ein Erklärvideo, das nicht gesehen wird, ist gleichsam kein Erklärvideo. Natürlich kommt es bei der Frage, ob und wie schnell sich das Video verbreitet, stark auf seine Qualität an. Aber vorausgesetzt die letztere ist hervorragend, so muss die Marketingmaschinerie unverzüglich ans Werk. Es gilt das Erklärvideo in allen digitalen Kanälen einzustellen. Auch auf Messen oder bei Präsentationen kann es zum Einsatz kommen. Das Gute bei einem Video heutzutage ist außerdem die Tatsache, dass es leicht geteilt und somit schnell verbreitet werden kann. Kommt es bei den Usern erst einmal gut an, verbreitet es sich schon fast wie von selbst. Dass dies ein sehr werbewirksamer Effekt ist, braucht man niemandem näher zu erklären.