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Die Legetechnik ist eine von vielen Gestaltungsvarianten, die man bei der Produktion von Erklärvideos so zur Auswahl hat. Erklärvideos haben den Zweck, Produkte oder Leistungen möglichst knapp, aber dennoch optimal in Szene zu setzen. Um dies bestmöglich zu erreichen, können unterschiedliche Stilmittel angewandt werden. Und die besagte Legetechnik ist eben ein solches prominentes Stilmittel, das gerne und oft zum Einsatz kommt. Was hat es mit ihr genau auf sich?

Die Legetechnik ist eine von vielen Gestaltungsvarianten, die man bei der Produktion von Erklärvideos so zur Auswahl hat. Erklärvideos haben den Zweck, Produkte oder Leistungen möglichst knapp, aber dennoch optimal in Szene zu setzen. Um dies bestmöglich zu erreichen, können unterschiedliche Stilmittel angewandt werden. Und die besagte Legetechnik ist eben ein solches prominentes Stilmittel, das gerne und oft zum Einsatz kommt. Was hat es mit ihr genau auf sich?

Soll man die Objekte besser digitalisieren?

Obwohl das zunächst unvereinbar mit dem Wesen der Legetechnik zu sein scheint, ist es doch so, dass auch in diesem Fall eine Digitalisierung möglich ist. Hierbei werden Objekte und Figuren digitalisiert und dann am Computer animiert bzw. positioniert. Auf die Hand, die die Dinge ordnet, muss man dabei nicht verzichten. Diese lässt sich problemlos integrieren, und es ist letztlich eine Geschmackssache, ob man sich für oder gegen eine Digitalisierung entscheidet. Einige Stimmen behaupten etwa, dass dadurch der Charme des Erklärvideos verlorenginge. Andere wiederum empfinden die mit der Digitalisierung verbundene Erweiterung des technischen Optionsraums als Vorteil.

Welche expliziten Vorteile hat die Legetechnik?

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Wenn man nun Vergleiche heranzieht und Fragen in den Raum stellt, wie die, ob man digitalisieren sollte oder nicht, dann muss man natürlich auch Argumente auf den Tisch legen. Welche Vorteile bietet also die Legetechnik für Erklärvideos?

Der Trumpf der Legetechnik besteht in der besonderen Art und Weise der dabei zum Einsatz kommenden Visualisierung. Dadurch, dass Objekte und Figuren einzeln angeordnet werden, entsteht ein tieferes Verständnis von dem zugrunde liegenden Sachverhalt. Der Zuschauer kann förmlich „mitlegen“ bzw. mitdenken und wird auf diese Weise sozusagen in die Erklärung miteinbezogen. Es erfolgt eine Fokussierung auf das Wesentliche, indem keinerlei Ablenkung durch überflüssigen Content zugelassen wird. So entwickelt der Rezipient eine stärkere Bindung an ein jeweiliges Unternehmen oder an ein jeweiliges Produkt. Mit minimalen Mitteln erzielt man folglich den dabei größtmöglichen Effekt.

Selbstverständlich hat die Legetechnik auch ihre Grenzen. Und diese setzen genau da an, wo ihre Vorteile aufhören: Zwar können Inhalte durch die einfache Darstellung schnell und simpel vermittelt werden, jedoch gerät genau hierdurch der Unterhaltungswert etwas in den Hintergrund. Da gibt es andere Verfahren, die mehr „Action“ zu bieten haben. Allerdings hängt es ja auch stark von den jeweiligen Zielen und Absichten ab, welche Technik am geeignetsten ist. Eine weitere Grenze tritt auf, wenn Änderungen am Video vorgenommen werden wollen oder sollen. Denn dann müssen schließlich im schlimmsten Fall neue Objekte und Figuren gezeichnet und ausgeschnitten werden. Dies kann sehr zeitintensiv sein.