Auch Musiker oder Kinofilmemacher stehen regelmäßig vor der Herausforderung, die perfekte Länge für ihr Musikstück bzw. ihren Film bestimmen zu müssen. Die Frage, ob das auch tatsächlich nach objektiven Kriterien möglich ist, haben sich wohl schon unzählige Menschen gestellt, und mit Sicherheit werden sich dazu auch wissenschaftliche Abhandlungen finden lassen. Wir wollen allerdings keine wissenschaftlichen Abhandlungen studieren, sondern gelungene Erklärvideos für die alltägliche Praxis produzieren. Welche Kriterien, welches Maß legen also wir an den Tag, wenn wir über die Länge eines bestimmten Erklärvideos diskutieren?

Die Länge als Stilmittel

Abgesehen vom allgemeinen Charakter, dem Sprecher und der unterlegten Musik ist auch die Länge eines Erklärvideos ein wesentliches Stilmittel, das über Gelingen oder Scheitern des jeweiligen Clips mitentscheidet. Ist das Video zu lang, wird es für den Rezipienten schnell langweilig und er verliert das Interesse. Ist es dagegen zu kurz, so kann die Kernbotschaft untergehen bzw. nicht richtig zum Ausdruck kommen. Es ist also keineswegs ein Leichtes, die richtige Länge für ein Erklärvideo zu finden.

Die Länge des Erklärvideos ist nicht nur eine Frage des Geldes. Natürlich spielt das Budget auch eine wichtige Rolle, aber eben nicht die wichtigste. Vielmehr kommt es auf die Planung, die Ziele und Zwecke an, die mit einem Erklärvideo verbunden werden. Das, was transportiert und deutlich werden soll, muss so geschickt in eine passende Geschichte und ein passendes Videoformat übersetzt werden, dass es die maximale Chance bekommt, zum Ausdruck zu kommen. Man kann das bisher Gesagte auch auf die folgende Formel bringen: Ein Erklärvideo sollte so kurz wie möglich, aber so lange wie nötig sein. So lange also, bis die beabsichtigte Botschaft vollends rübergekommen ist.

Die perfekte Länge für ein Erklärvideo: Ein Balanceakt zwischen Botschaft, Unterhaltung und Prägnanz

Erklärvideo kurz oder lang?

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Grundsätzlich ist festzustellen, dass für den modernen Menschen die Zeit ein rares Gut ist. Je kürzer ein Video, desto größer also die Chance, dass es ganz gesehen wird. Hinzu kommt, dass man eigentlich auf jedem Videoplayer die Zeitanzeige im Vorfeld sehen kann. Die User können folglich schon vor der Rezeption des Videos entscheiden, ob sie es angesichts seiner Länge sehen wollen oder ob sie sich die Zeit sparen. Allerdings darf die Botschaft natürlich auch niemals dem Zeitknappheitsdiktat zum Opfer fallen. Schließlich ist sie ja das Wesentliche. Was also tun? Unsere Erfahrung zeigt uns, dass es im Zweifelsfalle immer möglich ist, die Botschaft so knapp und prägnant zu formulieren, dass man keine Überlängenprobleme bekommt. Für Insider ist dies manchmal besonders schwer nachzuvollziehen, weil für sie ja alles wichtig scheint und im Grunde nichts weggelassen werden darf. Hier kommen aber wir als Profis dazu. Als Außenstehende erkennen wir oftmals schneller, worauf es bei einem Produkt oder einer Leistung im Wesentlichen ankommt. Mit unserem Know-How und unserer Erfahrung sind wir in der Lage, eine optimale Balance zwischen einer umfassenden Würdigung der dargestellten Objekte sowie der Länge des Videos herzustellen. Wir bringen die Kernbotschaften für Sie auf den Punkt. So ergibt sich letztlich auch die Beobachtung, dass die perfekte Länge für ein Erklärvideo, das Unterhaltung und Informativität bestmöglich verknüpfen soll, tatsächlich grob feststellbar ist: Das perfekte Erklärvideo dauert im Durchschnitt nicht länger als zwei Minuten.