Ein Erklärvideo muss man nicht unbedingt einer professionellen Firma in Auftrag geben. Wer Zeit und Lust mitbringt und sich gut mit einschlägiger Soft- und Hardware auskennt, kann mitunter auch selbst tätig werden. Und auch, wenn das Video letztlich nicht die High-End-Qualität erreichen kann, die Profis anbieten, so ist es zuweilen doch eine gute Alternative, um etwas Kosten zu sparen.

Zwar dauern Erklärvideos in der Regel nur ein paar Minuten. Gleichwohl ist es kein Leichtes, sie zu planen und zu produzieren. Es muss viel beachtet werden, das auf den ersten Blick vielleicht nicht so klar ist, wenn man ein Erklärvideo selbst erstellen möchte. Wir zeigen Ihnen, was besonders wichtig ist.

1. Ein gutes Drehbuch erstellen

Natürlich ist die technische Umsetzung bei einem Erklärvideo sehr wichtig. Aber noch wichtiger ist zuvor das Schreiben eines guten Drehbuches. Hier wird sozusagen der Fahrplan für die Videoproduktion festgelegt. Der rote Faden wird gestrickt. Es geht darum, Ideen in ein stimmiges Konzept zu übersetzen, das Unterhaltungswert, Charme, Humor und natürlich die aller wichtigsten Informationen enthält. Seien Sie also kreativ und lassen Sie sich inspirieren.

2. Die Idee umsetzen

Die technische Umsetzung von Ideen kann sehr vielfältig ausfallen. Es gibt verschiedene Methoden und Techniken, und es kommt immer stark darauf an, welche Ziele und Absichten mit dem jeweiligen Erklärvideo verfolgt werden. So kann man zum Beispiel die Legetechnik verwenden, wenn man vor allem gut und anschaulich informieren möchte. Wer dagegen mehr Wert auf den Unterhaltungsfaktor legt, kann aufwendigere Animationen gestalten. Eine gelungene Visualisierung des Erklärvideos ist jedenfalls entscheidend für dessen Effektivität. Wichtig ist, dass gewisse Emotionen transportiert werden, sodass der Zuschauer eine Bindung zum Produkt oder zum Unternehmen entwickeln kann. Eine Idee, die miserabel verarbeitet worden ist, kann eher negative Folgen nach sich ziehen.

3. Die Produktion ankurbeln

Zuhause produzieren

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Der schwierigste Punkt beim selbstgemachten Erklärvideo ist natürlich die Produktion. Diese in Gang zu bringen und das vorher ausgearbeitete Konzept stimmig umzusetzen, kostet Zeit, Nerven und auch Geld. Denn oftmals müssen Hard- und Software erst angeschafft werden. Dabei lassen sich auch kostenlose Programme aus dem Internet durchaus nutzen, obschon die Erwartungen an das Endresultat dann nicht mehr so hoch sein dürfen. Professionelle Ergebnisse können nur durch Profis erreicht werden. Es spricht allerdings nichts dagegen, sich Beratung einzuholen. Darüber hinaus können Freunde und Bekannte, Kollegen und Mitarbeiter in den Herstellungsprozess miteinbezogen werden. Jeder bringt etwas ein, sodass am Ende ein solides Produkt auf die Beine gestellt werden kann. Sie sollten dabei immer im Auge haben, welchen Zweck Ihr Erklärvideo verfolgt. Je stärker Sie sich darauf konzentrieren können, desto besser wird das Endergebnis werden. Beachten Sie vor allem, dass es bei einem Erklärvideo darauf ankommt, Komplexität zu reduzieren und zugleich das Interesse der Zuschauer an einer Leistung oder einem Produkt zu erhöhen. Stellen Sie nur die aller wichtigsten Informationen in den Vordergrund und vergessen Sie ebenfalls nicht, ein wenig Humor und Witz in die Sache zu bringen. Das hilft dabei, den Rezipienten emotional an das Erklärvideo zu fesseln und eine möglichweise positive Kaufentscheidung zu evozieren.

Kurz zusammengefasst: Wer Kosten sparen möchte und Spaß an der Produktion und Planung von Videos hat, kann ein Erklärvideo durchaus selbst erstellen. Wer dagegen ein absolutes Top-Produkt anstrebt, sollte sich an ein professionelles Produktionsteam wenden.